Literatur

Lampedusa blickt auf eine lange, bewegte Geschichte zurück. Bis heute ist die Insel zudem Zufluchtsort für Flüchtlinge aus Afrika und dadurch immer wieder in den Medien. Verschiedene Schriftsteller haben sich Lampedusa, ihrer Geschichte und ihrer Besonderheiten angenommen und ihre Recherchen und Erfahrungen in Büchern veröffentlicht. Eine kleine Auswahl zu Literatur über Lampedusa finden Sie hier.

Lampedusa: Begegnungen am Rande Europas (Gilles Reckinger)


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Das Buch von Gilles Reckinger dreht sich nicht nur um Lampedusa selbst, sondern auch um ihre Bewohner. Der Autor und Ethnologe beleuchtet in seinem Werk Einzelschicksale, Träume und Erfahrungen von Menschen, die auf Lampedusa leben und geht zudem auf die Flüchtlingsproblematik auf der Insel ein, die hier, abseits der Information der Massenmedien, aus neuen Blickwinkeln dargestellt wird. Auch die Geschichte Lampedusas fließt in das Buch mit ein. Der Autor zeichnet ein umfassendes Bild von Lampedusa und seinen Bewohnern und gibt den Lesern ein differenziertes Bild von der Situation vor Ort sowie eine Einsicht in eine tiefgründige ethnologische Betrachtungsweise.

Lampedusa (Ulrich Ladurner)


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Wer mehr über die Geschichte Lampedusas erfahren möchte, ist mit diesem Buch gut beraten. Der Autor Ulrich Ladurner hat sich aufgemacht, um Lampedusa und seine Historie zu erforschen. Sein Werk gibt einen Überblick über die vielen Epochen und Ereignisse auf Lampedusa, ihre geschichtliche, kulturelle und literarische Bedeutung im Laufe der Zeit.

 

Preisgekröntes Werk: Songe à Lampedusa (Josué Guébo)

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Für sein Werk „Songe à Lampedusa“ erhielt der ivorische Schriftsteller Josué Guébo im Jahr 2014 den Tchicaya-U-Tam’si-Preis. Der Preis, der 2014 zum 10. Mal für afrikanische Poesie vergeben wurde, brachte den Autor eine Preissumme von 10.000 US-Dollar ein. Das zu Deutsch „Denk an Lampedusa“ betitelte Werk hatte sich gegen 102 Konkurrenztitel aus aller Welt durchgesetzt. Die Jury bezeichnete das literarische Werk Guébos als „ein aktuelles Werk, ein Schrei der Verzweiflung an die Adresse der Regierungen, aber auch für die Jugend, um nicht zu verzweifeln.“ In lyrischer Langform handelt Guébo in „Songe à Lampedusa“ die afrikanische Flüchtlingswelle nach Lampedusa ab und die Tragödien von Hunderten von Migranten, die von einem besseren Leben in Europa träumen.

 

Aufgetaucht – zum Paradies via Lampedusa (Amor Ben Hamida)

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Der tunesisch-schweizerische Schriftsteller Amor Ben Hamida befasst sich in seinem Buch mit den „Harragas“ – den Flüchtlingen, die in Tunesien in Boote steigen, um von hier aus den nächst gelegenen Ort Europas, Lampedusa, zu erreichen. Von Marokko aus steuern sie Spanien, von Algerien aus Frankreich an. Das Buch setzt sich mit den Hintergründen der Fluchten auseinander, beleuchtet die Hoffnungen und Motive zweier junger Tunesier, die sich ins europäische Eldorado träumen und auf ihrer riskanten Reise Enttäuschungen, Niederlagen und Schwierigkeiten meistern müssen.

 

Nostra Signora di Lampedusa (Ivan Arnaldi)

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Dieses auf Italienisch veröffentlichte Buch nimmt Lampedusas Geschichte unter die Lupe und seine Leser mit auf eine spannende Zeitreise.